11.10.2011

Der 18. Geburtstag

Der 28.07.1993 war ein verregneter Sommertag. Es war Mittwoch und die aktuellen Lottozahlen waren 2, 6, 30, 31, 33 und 36. Andorra wurde an diesem Tag Mitglied der UN, und in einem Krankenhaus in Esslingen am Neckar wurde ein Junge geboren. Der Name? Lukas Emanuel Klenk. Heute, 18 Jahre später, schreibt er diesen Blog.
Der 28.07.2011 war ebenfalls ein verregneter Sommertag, aber sonst hatten die beiden Tage wenig gemeinsam. Nachdem aufgrund des Wetters meine Party im Skybeach leider nicht wie geplant stattfinden konnte, musste ich fünf Tage zuvor eine neue Location organisieren. Die Muttermilch, eine der bekanntesten Bars und Lounges in Stuttgart kamm mir da sehr gelegen und bei einem Gespräch mit dem Geschäftsführer wurde schnell klar, das ich gefunden hatte was ich suchte. Ich brauchte Platz für 50-70 Personen und die Lounge der Mumi bot diesen. Normalerweiße kostet das dann schonmal 1000€ Mindestverzehr, was ich mir natürlich nicht leisten konnte, aber der Chef meinte da die Feier an einem Donnerstag stattfinden sollte, man darauf auch verzichten kann.
Der erste Ferientag und mein Geburtstag vielen auf ein Datum und so hätte ich ausschlafen können, wenn ich nicht mit meiner Oma in die Stadt gefahren wär um neue Klamotten zu kaufen. Ich brauchte dringend ein neues, edles Outfit. Nachdem wir alles zusammen hatten fuhren wir wieder nach Hause. Dort wartete schon ein gedeckter Tisch auf uns, der für Kaffee und Kuchen hergerichtet worden war. Zusammen mit meiner Familie und meiner Freundin verbrachte ich den Nachmittag.
Aber der Abend nahte und damit auch die Party mit allen meinen Freunden. Nachdem meine Freundin und ich uns in unsere Abendgarderobe geworfen hatten kamm Stephan zusammen mit Lothar schon früher zu mir und wir fuhren in die Stadt. Dort trafen wir uns mit Simon, Sascha, Philip und Joni. Auf die Begrüßung folgte ein Geschenk (daran könnt ich mich gewöhnen). Verpackt in braunes Papier, überreichten sie mir eine Flasche der niederländischen Edelvodkamarke Vox. Weiter gings zur Muttermilch, wo wir den gesammten hinteren Lounge Bereich und einen Teil der Terrasse für uns hatten. Immer mehr Gäste kammen zwischen 19 und 20 Uhr dazu und langsam füllten sich die Plätze. Es gab verschiedene Geschenke, vom 10€-Gutschein von Saturn bis zu einer Box voll mit sexuellen Sachen (Schoko-Bodypainting, Eierwärmer, Massageöl usw.). Als ich dann die ersten Getränke bestellte (3 Flaschen Zonin Prosecco Brut 1,5l) gabs sogar ein Geburtstagsständchen von allen :)
Die Stimmung war ausgelassen, mittlerweile waren es mehr als 40 Leute die sich versammelt hatten und draußen und drinnen chillten. Gegen 22 Uhr kammen dann auch die Amerikaner zusammen mit ihren Austauschpartnern und damit war die Lounge dann auch voll. Draußen regnete es in Strömen, aber unter den Schirmen konnte man auf der Terrasse rauchen und sein Getränk genießen. Gegen 23 Uhr orderte ich dann noch eine Flasche Skyy dazu, welche zusammen mit den Redbulls unter allen die wollten aufgeteilt wurde. Leider sind nicht so viele Fotos an diesem Abend entstanden, wie es scheint gab es einfach besseres zu tun, aber einen kleinen Einblick konnte ich euch bieten.

07.10.2011

Tag 5: Turn Around Barcelona!

Die Studienfahrt neigte sich dem Ende und damit auch eine Woche voller Sonne, Strand, und (kultureller) Highlights. Am letzten Tag mussten wir nochmal um 8 Uhr aufstehen. Als bekannter Spätpacker (der beim Hinflug genau 19,9Kg von erlaubten 20kg hinbekommen hatte) stand ich also um halb 7 auf, um meine 7(tausend) Sachen zu packen. Das Frühstück wurde runtergedrückt und jeder bekamm die 20€ Kaution für das Zimmer zurück. Danach mussten wir unsere Koffer in den Keller des Hotels schleppen.
Trotz nächtlichem Ausgehverbot waren einige Wenige erst am frühen Morgen in ihr Zimmer zurückgekehrt. Nachdem die Leherer fest schliefen hatten sie sich aus ihren Zimmern geschlichen und waren Richtung Strandpromenade gefahren, wo sie den Club Catwalk unsicher gemacht hatten. Nach 3 Stunden feiern waren sie erst um 6 Uhr wieder ins Hotel zurückgekehrt. Kein Wunder also wenn manche das Frühstück ein bischen verschlafen hatten
Der letzte Tag in Barcelona stand uns völlig frei und wir konnten den ganzen Vormittag tun und lassen was wir wollten. Da ich im letzten Jahr in der berühmten Markthalle "la Boqueria" war und es dort die besten Frucht-Shakes der Stadt gibt, sind Henri und ich dorthin. Am Eingang des überdachten Marktes stehen die Stände, welche eine riesige Auswahl an Frucht-Skakes anbieten. Die Früchte werden mit Eis zu einer Art Smoothie gemixt und frisch verkauft. Ein 0,5l Becher kostet zwischen 2,50€ direkt am Eingang bis 1,50€ weiterhinten. Aber auch abseits der Eisdrinks gibt es viel zu entdecken. Auf dem Markt kann man so gut wie alles für die Küche kaufen. Fleisch, Fisch und Gemüse, aber auch Töpfe, Pfannen und Kochlöffel. Die besten Restaurants der Stadt kaufen hier ihre Zutaten jeden Tag frisch ein.
Danach chillten wir noch weiter in dieser pulsierenden Metropole. Das Wetter, warm und einfach herrlich. Die Leute, in Eile aber zugleich locker. Die Atmosphäre, total entspanntes Urlaubsfeeling.
Um 13 Uhr war Treffpunkt am Maremagnum (einem großen Einkauszetrum direkt am Meer). Wir hatten zuvor nochmal zusammengelegt um den Lehrern ein Essen auszugeben und uns für Alles zu bedanken (z.B. die strengen Ausgehregeln, das mehr oder weniger interessante Programm und das große Verständniss für Zuspätkommer. Niacht!). Es ging in ein All-you-can-eat-Restaurant, da war für jeden was dabei. Die Sachen dort waren auch echt lecker und es gab immer Nachschub, so das sich niemand um ein Steak oder einen Salat streiten musste. Kurioserweise funktionierte die Soft-Eis-maschine nicht ganz wie sie sollte und lies immer noch mehr Eis raus, obwohl man den Hebel schon losgelassen hatte. Das führte zu einigen unnatürlich aufgetürmten Eisbechern, die zur Unterhalung aller, nicht immer den Tisch erreichten an den sie sollten.
Bis um 5 Uhr hatten wir dann wieder Freizeit und mussten dann im Hotel sein, wo uns wieder ein Bus zum Flughafen brachte. Der Rückflug war ganz entspannt. Der zweite Start in meinem Leben war wieder ein cooles Gefühl und die Landung im nächtlichen Stuttgart ein bischen holprig.
Die Studienfahrt 2011 nach Barcelona war ein besonderes Erlebniss. Das Wetter hatte fantastisch mitgespielt und die Programmpunkte waren im Nachhinein erträglich, die Abende bleiben unvergessen und ein Lied wird uns für immer an diese Zeit erinnern (danke an Göppi der das immer angestimmt hat xD).

25.09.2011

Tag 4: Olympiahafen und Casa Mila

Nach einer etwas längeren Pause in der ich im Freizeitstress war, kann ich nun endlich weiter machen mit meiner Barcelona-Serie. Erinnert ihr euch noch? Ende Juni waren wir von der Schule aus eine Woche in der katalanischen Metropole und wer die ersten 3 Tage verpasst hat kann sie hier nach lesen.
Am Donnerstag wurde es nochmal ernst. Denn das Referat von Henri und mir über den Olympiahafen von Barcelona stand an. Vom Hotel aus fuhren wir bis zum Placa de Colon und liefen das restliche Stück durch den Stadtteil Barceloneta. Von dort aus kommt man direkt zum Strand der Stadt, der den Vergleich mit Anderen nicht zu scheuen braucht. Jeden Morgen werden die Reste der Nacht weggeräumt und so strahlt er jeden Tag aufs neue mit der Sonne um die Wette. Die Strandpromenade enlang geht es direkt auf zwei Hochhäuser zu, die direkt am Strand stehen und zu den höchsten Gebäuden der Stadt zählen. Dazwischen findet man eine Skulptur die einen Fisch darstellt. Das alles wurde zusammen mit dem Olympiahafen, in dem unter anderem die Ruderwettbewerbe stattfanden, für die Olympischen Spiele 1992 erbaut und dabei der gesammte 1,3km lange Strand modernisiert. Nach unserem Referat hatten wir ersteinmal eine Pause, die wir sonnenbadend am Strand verbrachten.
Anschliesend war ein Besuch in der Casa Mila angesagt. Dieses Gebäude ist eines der schönsten der Stadt, und wen hätte es üerrascht, von Antoni Gaudi. Der Architekt lebte selbst ein paar Jahre in diesem Haus das er 1912 für die reiche Familie Mila entworfen und gebaut hatte. Mit seinen kunstvollen Schwingungen an der Außenfassade und den vielen Details ist es voll und ganz ein Kunstwerk. In dem Haus ist ein Museum eingerichtet und Besucher können das Dach erkunden und den Ausblick über die Stadt genießen. Das Museum zeigt die verschiedenen Werke von Gaudi und wie er sie entworfen hat, außerdem gibt es eine ganze Wohnung, die im Stil von 1912 eingerichtet ist und die man besichtigen kann. Auch hier gab es wieder Referate zu hören, die auf dem Dach gehalten wurden.
Der letzte Abend brach an und der sollte nochmal so richtig gediegen werden. Richtig spanisch Essen waren nur wenige bisher, also wollten wir nocheinmal richtig Essen gehen. Am Morgen waren wir in Barceloneta an einem recht guten Restaurant vorbei gelaufen in das wir nun gingen. Es war nicht viel los an diesem Abend und nur ein weiteres Paar sahs an einem Tisch. Das Highlight des Abends war eindeutig der Kellner, wir nannten ihn Jack Sparrow, denn er sah aus wie der Bruder von Johnny Depp. Das Essen war sehr edel und auch ein wenig teuer, aber für den letzten Abend kann man es sich ja mal leisten. Danach sind wir mit allen anderen nochmal an den Strand.

06.09.2011

Für die beste Freundin der Welt

Vor einiger Zeit schon habe ich dieses Gedicht für die beste Freundin der Welt geschrieben, meine Freundin. Viola May ich liebe dich <3
Schau in die Nacht und seh dein Gesicht
Wäre gern wo du jetzt bist
Alles was noch trennt bringt uns zusammen
Dachte ich und bin losgegangen
 

17.08.2011

Tag 3: Kloster Montserrat

Der dritte Tag unserer Studienfahrt war wohl der anstrengenste und gleichzeitig heißeste der ganzen Woche. Der Berg Montserrat mit dem zugehörigen Kloster stand auf dem Plan und dazu mussten wir erstmal raus aus Barcelona. Vom Placa de Catalunya kommt man überall hin, auch raus aus der Stadt, von wo wir mit einer Art Regionalbahn ins Umland fuhren. Immer weiter raus zu den Bergen, bis wir irgendwann am Fuß des Montserrat aus dem Zug und in eine Zahnradbahn umstiegen. Diese fuhr uns direkt ins Kloster, auf diesem Weg erreicht auch der letzte Rentner im Rollstuhl das Kloster um dort Souveniers und anderen Kram zu kaufen.
Nachdem wir erstmal die Aussicht genossen und ein paar Fotos geschossen hatten sind wir in die heiligen Hallen des Klosters vorgedrungen um dort unseren touristischen Aufgaben des staunens und bewunderns zu fröhnen. Das Kloster wird nur noch von 12 Mönchen bewohnt, aber trotzdem gab es free W-Lan, leider mit miserabler Qualität. Das hätte ich in so einem Kloster nicht erwartet.
Danach wurden wir zum Aufstieg gezwungen. Wandern, der beliebte Volkssport VERGANGENER Generationen wurde zum Leid unserer Füße aktiv praktiziert. Aber die Lehrer mussten genauso laufen wie alle anderen, was die Sache erträglicher machte. Die Aussicht war fantastisch und schier endlos, der Blick entschädigte die Mühen.
Runter gings zum Glück mit der Seilbahn und dann zurück in die City, wo wir endlich Zeit zum chillen hatten. Das kann man in Barcelona nirgends besser als am stadteigenen Strand. Ungefähr 1,6 km feinster Sandstrand, mit einer super Promenade an der man die besten Clubs der Stadt findet, machen Barcelona zu einer perfekten Mischung aus City- und Beachurlaub. Außerdem gibt es dort ein kleines Restaurant gleich neben dem fantastischen Club Opium Mar (in dem alle zwei Wochen Stars wie Tiesto, Swedish House Mafia, Avicii etc. auftretten) in dem ich die leckeresten Fried Baby Squids (fritierte Babytintenfischchen) gegessen habe die ich bis jetzt probiert hab.