30.01.2011

Sternennacht

Vorhin kammen mir diese zeilen in den Sinn. Wenn es euch gefällt oder ihr Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschläge habt schreibt ein Kommentar.

In jener klaren Sternennacht
bin ich kurz aufgewacht
sah jeden dieser kleinen Funken
und wollte dich nur noch verfluchen

Gruß Lukas

24.01.2011

Neue Rubrik: Streetart


Schon lange wollte ich dieser neuen Rubrik einen Raum geben. Immer wieder sehe ich sehr gute und interessante Streetart und ärger mich das nur ich sie seh. Deshalb werd ich ich ab sofort jedesmal wenn ich was gutes seh, das hochladen und euch sagen wo ich es gefunden hab, oder was ich davon halte.
Zum Start gibt es dieses Bild, das ich heute mittag in der Wagnerstraße im Bohnenviertel gemacht hab (nähe Restaurant Zauberlehrling). Was sagt ihr dazu? Ich finds klasse :)

Gruß Lukas

15.01.2011

Verlangen

Hi an alle
Gerade eben hatte ich ein paar gute Ideen für ein Gedicht und da habe ich es fertig geschrieben. Wenn es euch gefällt last es mich wissen.

Treffen sich unsere Blicke entstehen Universen
Zwei Vulkane kurz vor ihrer Explosion
Feuer lodert in den Spuren unserer Fersen
Die Löwen brüllen den höchsten Ton
Es wird unerträglich heiß, es wird ganz still
Die Ruhe vor dem Sturm, du bist alles was ich will

Gruß Lukas

03.01.2011

CD-Review "Berlin Calling" und "The Annual 2011"

Mal wieder ist die Kauflust über mich hereingebrochen und ich ich hab neue CD´s gekauft. In letzter Zeit kommt das bei mir häufiger vor. Ich bin plötzlich bereit Geld für musik auszugeben die ich früher nur gedownloadet hätte, aber dafür könnte ich sie ja auch im Itunes Store kaufen, dort erhalte ich jedoch kein Booklet, keine richtige Hülle die gutaussieht und einem das Gefühl von etwas handfestem gibt. Deshalb kaufe ich richtige CD´s und um die Künstler die mir gefallen auch zu unterstützen.
Berlin Calling Soundtrack
Der Film „Berlin Calling“ mit Paul Kalkbrenner in der Hauptrolle ist ein Gesammtkunstwerk aus Bilden, Musik und Geschichte. Der Berliner DJ Ikarus (gespielt von Paul Kalkbrenner) steht kurz vor seinem ersten Album, aber anstatt zu arbeiten feiert er sich im Drogenrausch durch die Berliner Clubszene, bis er irgendwann einen kompletten Absturz hat. Daraufhin wird er in eine psychatrische Klinik gebracht wo er seine Sucht bekämpfen soll, aber als einziger „normaler“ neben Schizophrenen und Autisten versucht er weiter an seinem Album zu arbeiten und bringt dabei den Klinikalltag gehörig durcheinander. Der Film zeigt neben der Arbeit eines DJ´s auch die Schattenseiten der Disco-Szene mit ihrem Drogenkonsum und wie der Druck von außen gepaart mit Drogen zu einer gefährlichen Mischung wird.
Der gesammte Film ist mit der Musik von Paul Kalbrenner unterlegt der dadurch seinen deutschlandweiten Durchbruch erlebte und zusammen mit seinem Bruder Fritz (ebenfalls DJ) den Sommerhit „Sky and Sand“ produzierte, der durch den Film erst erfolgreich wurde, und Paul Kalkbrenner zu einem der gefragtesten deutschen DJ´s machte. Neben dem genannten „Sky and Sand“ gibt es auf dem Album weitere chillige Songs wie z.B. Aaron. Ebenfalls perfekt um Sonntagmorgens entspannt in den Tag zu starten eignet sich das Lied „Azure“ das mit ruhigem 4/4 Takt und langsamen Bass nichts überhastet. Allgemein ist das Album eher ruhig, minimalistisch und entspannt. Es eignet sich perfekt um zu relaxen oder den Sonnenauf- oder untergang zu genießen. Etwas wilder geht es dafür bei Titel wie „Castenets“ und „Gebrünn Gebrünn“ zu, auch zum Tanzen ist etwas dabei. Bei „Square“ und „Bengang“ spürt man den treibendenen Beat im nacken der einen dazu überredet die Füße und Arme im Takt zu bewegen und einfach loszutanzen. Auch „Altes Kamuffel“ ist einer der Songs die neben einem lustigen Titel ausgezeichnet zum Tanzen geeignet sind. Eine Besonderheit stellt das Lied „Train“ dar. Im Film ist man sozusagen live dabei als der Song entsteht der nicht umsonst so heißt. Er beginnt mit dem Schliesgeräusch der Berliner S-Bahn und verarbeitet dieses geremixt und mit einigen technischen Feinheiten zu einem Song den man nicht erwartet hätte. Obwohl man jederzeit weiß woher das Geräusch kommt vergisst man seine ursprüngliche Bedeutung und fängt an sich zu fragen wieso darauf noch niemand zuvor gekommen ist.
Das Album ist auch ohne den Film ein must-have für Technoliebhaber und der Film ist Pflicht für jeden Discogänger.

The Annual 2011 (UK-Version)
Wie jedes Jahr kommt am Anfang des Jahres (oder ein paar Wochen früher) die jährliche Vorschau im Bereich House-musik raus. The Annual ist seit über 15 Jahren eine feste Größe im Sortiment von ministry of Sound und auch dieses Jahr hat das Londoner Label mal wieder eine hervorragende Compilation zusammengestellt. Im Paket dabei sind drei CDs auf denen Stars wie David Guetta, Swedish House Mafia, Tiesto, Armand van Helden, Eric Prydz und Yolanda Be Cool dabei sind. Außerdem sind die Newcomer von Example mit drei Songs auf jeder CD einmal vertreten und damit als einzige mehrmals zu hören (leider sind die Jungs hierzulande noch ziemlich unbekannt).
Den Anfang auf CD1 macht Tim Berg mit „Seek Bromance“ das sofort ins Ohr geht und es folgen weitere Hits wie „Stereo Love“ (jedoch nicht von Edward Maya sondern von PJ und Velvet) „In the Air“ (im Axwell Remix) von TV Rock Feat. Rudy und „Kickstarts“ von Example. Abgerundet wird das ganze von Yolanda Be Cool mit „Afronuts“ (im DCUP Remix).
Die zweite CD fängt gleich mit dem Clubbanger von Swedish House Mafia „One“ an und geht weiter in ein etwas unbekannteres Lied von Afrojack Feat. Eva Simons „Take Over Control“. David Guetta ist mit „Grrrr“ nur sporadisch vertreten, aber dafür kicken Example mit „Two Lives“ (im Wez Clarke Reix). Insgesammt geben die CDs einen guten Ausblick aufs neue Jahr und machen Freude auf die Neuerscheinungen. „Born Again“ von Ricky L. Feat. M:ck und Armand van Burens Song „Youtopia“ reißen einen mit und man bekommt richtig Lust auf dem Dancefloor abzurocken.
Auf CD 3 geht es voll und ganz um Dubstep, der 2010 seine Erfolgswelle angetreten hat und der 2011 sicher weiter in den mainstream kommen wird. Auch für Dubstep-Neulinge bietet The Annual eine gute Auswahl. DJ Fresh rockt mit „Gold Dust“ und ebenfalls für Clubatmosphäre sorgt „Hold You“ von Gyptian. Wieder dabei ist „Last One Standing“ (im TC Remix) von Example, aber auch „Iam in the House“ von David Guetta von Steve Aoki durch den Dubstep-mixer gedreht und „Youth Blood“ von Little Jinder geben der letzten der drei CDs das gewisse Etwas. Gegen Ende wird dem Hörer mit „R U Ready“ von Drumsound & Bassline Smith, „Painkiller“ von den Freastylers Feat. Pendulum & SirReal und „Its Bigger Than HipHop UK“ von WTF?! & Dead Prez nochmal die volle Ladung Wooble-Bass gegeben.
The Annual zeigt viele Gesichter die 2011 noch zu sehen sein werden und gibt gleichzeitig wieder was 2010 war. Dubstep wurde zum Mainstream (zumindest in UK) und Stars wie Yolanda Be Cool, Swedish House Mafia und Edward Maya hatten mit House-musik ihren Durchbruch in den Charts.