27.07.2011

Tag 1: Barcelona Studienfahrt 2011

Heute ist es kalt und regnerisch und der Wind weht stärker als es manchen Leuten lieb ist, aber das war mir alles egal. Vor ein paar Woche war meine größte Sorge einen Sonnenbrand zu bekommen, was ich zum Glück verhindern konnte. Eine Woche Barcelona zusammen mit 4 Lehrern und 45 Schülern. Wie das lief erfahrt ihr jetzt.
Los gings am Montag um 4 Uhr morgens als ich aufstand. Der Koffer war gepackt und das Handgepäck ebenso, nur das Gewicht machte mir noch sorgen. Am Ende schaffte ich es das Gepäck auf 19.9 kg zu bringen (erlaubt sind 20kg). Um halb 6 war Treffpunkt in Terminal 3 des Flughafens und als ich ankamm waren auch noch andere müde Gesichter zu erkennen. Nachdem wir endlich im Flugzeug saßen und die Sachen verstaut waren ging es los, mein erster Flug, ich hatte schon viel gehört, aber bisher war ich noch nie geflogen. Auf der Startbahn angelangt drehte der Pilot voll auf und alle presste es in die Sitze. Der Flieger wurde im 45 Grad Winkel nach oben gezogen und so flogen wir über Stuttgart hinweg Richtung Alpen. Die Aussicht war Fantastisch und übergeben musste ich mich auch nicht.
In Barcelona angekommen wurden wir von einem strahlend blauen Himmel und Temperaturen um die 30 Grad empfangen. (morgens um 9!!). Die andere Barcelona Gruppe war auch schon am Flughafen und würde am Abend aus der Stadt zu ihrem 50km entfernten Hotel fahren. Um dort Fische und andere Meerestiere zu beobachten.
Im Hotel angekommen waren ich von den gut eingerichteten Zimmern überrascht. Für 400€ (mit Flug und Eintritten) einfach ein unglaublicher Preis. Nachdem wir alles abgelegt und uns eingerichtet hatten stand schon der erste Programmpunkt an der Reihe, welcher uns zum Parc Güell führte. Dieser Park liegt über der Stadt und bietet kunstvolle Bauwerke Gaudis inmitten einer wundervollen Parkanlage. Die Aussicht war atemberaubend, Barcelona lag uns zu Füßen. Aber wir waren nicht allein. Überall liefen Touristen rum und fliegende Händler boten Sonnenbrillen und Armbänder, Fächer und Ohrringe und anderes Zeug an. Jedesmal wenn die Polizei kamm packten sie schnell ihre Sachen zusammen und flohen ins Gebüsch, aber obwohl die Polizei sich bemühte konnten sie keinen Vertreiben. Es war eine Art Katz und Maus Spiel.
Vom Park aus liefen wir in der prallen Mittagssonne zur Sagrada Familia, eines der berühmtesten Bauwerke Barcelonas und Motiv unzähliger Postkarten. Doch im Vergleich zum letzten Jahr wo ich schon einmal die Kirche gesehen hatte, hat sich nicht viel verändert und so blieb die Kirche für mich unspektakulär. Nach der ganzen Lauferei sehnte ich mich nach meinem Hotelzimmer, das ich mit Henri und Alex bewohnte.  Die zwei gingen noch zu einer freiwilligen Besichtigung der Sagrada und ich fuhr ins Hotel, wo ich feststellte das Henri die Chip-Karte zu meinem Zimmer hatte. Es blieb mir nichts anderes als warten übrig, was ich in Janoshs Zimmer tat.
An diesem Abend hatten wir uns mit meiner Schwester Isabell, die dort seit letztem Sommer Kunstgeschichte studiert, verabredet. Sie wohnt direkt am Hafen von Barelona und kennt sich natürlich viel besser aus als wir Touristen. Zusammen mit ihr und ihren Freunden aus Barcelona, USA und Deutschland ging es los. Zur Xampañeria Can Paixano einer Champagner-Bar in Barceloneta. Das Glas kostete dort ca. 1€ was echt ein guter Preis ist. Dort gab es auch Brötchen mit Wurst oder Schinken, wahlweise auch gebraten. Leider mussten wir schon um 10 wieder im Hotel sein also war der traditionelle spanische Abend bald vorbei.