03.03.2012

Telekom Streetgig mit Casper


Hey ich bin wieder zurück. Es ist viel passiert und deshalb verlier ich keine Zeit und berichte euch von den aktuellsten Ereignissen. Let´s GO!
Wie ihr wisst bin ich sehr aktiv auf Twitter (@Luxx_us) und so kam es das ich letzte Woche über einen Tweet von t_Reporter gestolpert bin. Die Deutsche Telekom veranstaltet als PR-Kampagne immer wieder sogenannte "Streetgigs", das sind Konzerte an speziellen Orten, nicht nur auf Straßen, für welche man die Tickets nur gewinnen kann. Es wurden Twitter-Reporter gesucht, die beim Casper Streetgig im Sensapolis Böblingen nicht nur live vom Konzert sondern auch von ihrem Meet & Greet berichten. Die Verlosung kostete nur einen Anruf und dann hieß es abwarten. Da ich Casper nicht wirklich kannte, vielleicht zweimal eins seiner Videos gesehn hatte, erhoffte ich mir nicht viel, aber als VIP auf ein Konzert gehen und dafür zu Twittern, darauf hatte ich bock.  Am Freitag vor dem Konzert wurden die Gewinner angerufen  und zum Glück nahm meine Mutter den Anruf in meiner Abwesenheit entgegen.
Das Konzert sollte im Sesapolis in Böblingen stattfinden und wie einige vielleicht wissen ist das ein Indoor-Kinderfreizeitpark mit Raumschiff, Klettergarten, Piratenschiff und eben auch einem Märchenschloss vor dem Casper performen sollte. Treffpunkt war der Böblinger Bahnhof, wo ich  Susann, die Betreuerin des Gewinnspiels und von uns Twitter-Reportern, und Vanessa meine Reporter-Kollegin kennenlernte. Wir erhielten unser Arbeitsgerät, ein Sony Ericsson Xperia Arc S mit dem wir an diesem Abend den Account von t_Reporter und Streetgig mit News füttern sollten. Mit dem Taxi ging es daraufhin zum Sensapolis vor dem schon eine handvoll Fans ausharrte. Wir bekammen unsere Tickets und durften zusammen mit anderen Gewinnern schon früher ins Gebäude.
Im Ballsaal oder besser gesagt im Inneren des Märchenschlosses warteten wir nun auf Casper der kurz nach uns erschien. Begleitet von einem Kamerateam der Streetgigs begrüßte er jeden von uns per Handschlag und kam genauso sympathisch rüber wie ihr in vielen Videos sehen könnt. Er unterschrieb für jeden ein Plakat des Streetgigs und stellte sich unseren Fragen. Auch wenn er sehr locker rüberkam, so hat man ihm doch angemerkt das er ziemlich aufgeregt war. Zum Gruppenfoto ging es dann auf die Treppe vor das Schloss und als jeder ein Foto mit ihm gemacht hatte verabschiedete er sich auch schon wieder.
Nun hieß es wieder warten. Wir waren die ersten vor der Bühne und konnten uns deshalb die besten Plätze sichern, aber mit jeder Minute wurde es voller, bis schließlich ca. 800 Leute zwischen Piratenschiff und Bühne standen. Inzwischen hatte ich sogar einen Presseausweiß erhalten, da die Spiegelreflexkamera meiner Schwester zu den schwereren Geschossen im Fotobussines gehört und deshalb für normale Konzertbesucher nicht erlaubt ist. mit dem neuen Ausweiß hatte ich Zutritt zum Pressebereich, der leicht erhöht war um bessere Fotos und Videos zu schießen (ganz gelungen ist es mir trotzdem nicht).
Den Support für Casper machte Muso aus Heidelberg, raptechnisch sehr gut aber kam nicht bei allen Casperfans gut an, die lieber ihren Star sehen wollten.
Um kurz nach halb Neun verdunkelte sich dann die Halle, die Band war bereit, die Bühne wurde vom blauen Scheinwerferlicht und und weißen Nebelschwaden eingehüllt. Casper kam mit einer Wolfsmaske auf die Bühne, nur zwei helle Lichter aus den Augen der Maske durchschnitten die Dunkelheit. Den Auftakt machte "Der Druck steigt", gleichzeitig der erste Song des aktuellen Albums XOXO. Sofort war das Publikum gefangen von der Atmosphäre und ging ab. Die Menge feierte jeden Song und Casper spielte nicht nur neue Songs, sondern auch ein paar von seinen früheren Alben, sowie "Nie auf" das er zusammen mit Cro aufgenommen hatte. Er spielte mit dem Publikum und animierte es immer wieder zum mitmachen. Bei "Mittelfinger hoch" legte er eine gekonnte Überleitung hin und bei "Rock´n´Roll" kam es dann noch zum Wall of Death.
Der ganze Spaß wurde live ins Internet übertragen und wird nochmal am 15.03.12 auf Pro7 zu sehen sein (1:30Uhr). Vanessa und ich twitterten soviel und so gut wir konnten, aber manchmal hatten wir einfach kein Netz in der Halle um Fotos oder Nachrichten hoch zu laden. Das Konzert endete, aber die Fans liesen Casper so schnell nicht gehen, sie verlangten eine Zugabe. Als letzter Song wurde "So perfekt" gespielt, was dem Konzert einen perfekten Abschluss gab. So ging ein bombastischer Konzertabend zu Ende. Die Arbeit als Twitter-Reporter hat Spaß gemacht und ich hab nichts dagegen bald wieder auf diesem Weg zu einem Event zu kommen.

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